
Das Konzept "Bring Your Own Device" (BYOD), bei dem Mitarbeitende ihre privaten, meist mobilen Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder Laptops beruflich nutzen, ist in der Praxis weit verbreitet und bietet sowohl für Unternehmen als auch für Beschäftigte immense Vorteile. Es wirft aber auch wichtige Fragen hinsichtlich Datenschutz und IT-Sicherheit auf.

Warum setzen immer mehr Unternehmen auf BYOD? Die Gründe sind vielschichtig:
Um BYOD DSGVO-konform umzusetzen, sind klare Regeln und Schutzmaßnahmen unerlässlich. Die Verantwortung für die Sicherheit der Unternehmensdaten liegt dabei beim Unternehmen.
Eine klar definierte BYOD-Richtlinie ist das Herzstück einer sicheren BYOD-Strategie. Sie sollte unter anderem regeln:
Um die Unternehmensressourcen zu schützen und die Datensicherheit zu gewährleisten, sind diese technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOMs) essenziell:
BYOD bietet ein großes Potenzial für Flexibilität und Effizienz. Die Nutzung privater, vertrauter Geräte steigert die Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit. Gleichzeitig sind die Risiken – insbesondere im Hinblick auf den Datenschutz bei der Vermischung von privaten und geschäftlichen Daten – nicht zu unterschätzen.
Eine erfolgreiche und DSGVO-konforme BYOD-Strategie erfordert daher immer eine klare BYOD-Richtlinie und die konsequente Umsetzung geeigneter technischer und organisatorischer Maßnahmen (TOMs), um die Sicherheit sensibler Unternehmensdaten zu gewährleisten.
ÜBER DEN AUTOR

Erich Soraru
Datenschutzbeauftragter (IHK)
Datenschutzauditor (DEKRA)
Compliance Officer (ICO)
Disclaimer:
Die auf dieser Webseite angebotenen Informationen zum Thema Datenschutz stellen keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) dar. Vielmehr geht es um die technische und organisatorische Umsetzung von Datenschutzvorgaben. Die hier angebotenen Informationen ersetzen daher keine Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt.