
In Zeiten von Glasfaseranschlüssen und 5G wirkt es fast wie ein Anachronismus: Man nimmt eine Datei, speichert sie auf ein physisches Medium und bringt sie zur Postfiliale. Doch der Postversand digitaler Daten ist in vielen Szenarien – von der professionellen Videoproduktion bis hin zur sicheren Archivierung – nach wie vor eine unverzichtbare Praxis.

Wenn wir über den Postversand sprechen, meinen wir meistens den Transport kompakter Datenträger. Die Auswahl des Mediums hängt dabei stark von der Datenmenge und dem Verwendungszweck ab:
2. Sicherheit und Recht: Das Postgeheimnis als Schutzschild
Ein häufiges Bedenken ist der Datenschutz. Interessanterweise ist eine Verschlüsselung der Daten auf dem Postweg zwar von Vorteil, aber datenschutzrechtlich nicht zwingend vorgeschrieben.
Der Grund dafür ist der starke rechtliche Rahmen:
Pro-Tipp: Auch wenn das Gesetz Sie schützt, ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (z. B. via 7-Zip oder VeraCrypt) bei sensiblen und privaten Daten dennoch dringend zu empfehlen, um sich gegen physischen Diebstahl abzusichern.
Während die Verschlüsselung die Bits schützt, bewahrt die Verpackung die Datenträger selbst vor Schaden. Eine gute Versandverpackung ist für die sichere Beförderung unerlässlich.
Warum nicht einfach hochladen? Cloudbasierte Kommunikationsportale sind die moderne Alternative. Sie sind schnell und ortsunabhängig. Doch sie stoßen an ihre Grenzen:
Der Versand digitaler Daten per Post ist weit mehr als eine Notlösung. Er ist eine rechtlich abgesicherte, physisch greifbare und oft hocheffiziente Methode, um Informationen und Hardware von A nach B zu bewegen. Mit der richtigen Verpackung und einer zusätzlichen Verschlüsselung sind Ihre Daten auf dem gelben Weg bestens aufgehoben.
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ÜBER DEN AUTOR

Erich Soraru
Datenschutzbeauftragter (IHK)
Datenschutzauditor (DEKRA)
Compliance Officer (ICO)
Disclaimer:
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